S C H A T T E N M O N D    

Irrenhaus 1.0

Kapitel  2
D a s   S c h a t t e n h a u s

"So da wären w..." fing Akame an. Doch die tiefe Stimme eines männliches AuRa unterbrach sie. Sie verzog genervt das Gesicht. "Jo Akame, wen hast du denn da dabei, sie ist so winzig und.." fing er an (Ich bin nicht winzig! Blödmann!).
Akame seufzte nun noch gereizter. "Wie wärs wenn du die Klappe halten würdest und mich ausreden lässt du ungestümer Bock?!° fragte sie sarkastisch und der Typ verschränkte die Arme und wollte schon zu einer genauso sarkastischen Antwort ansetzen, doch er kam nicht dazu, da eine sehr freundliche Miqo´te mit weiß/grauen Haaren und einer Brille aus der Tür des Hauses trat.
"Was macht ihr beide schon wieder so einen Krach?" fragte sie streng und schob ihre Brille gerade. "Oh Neela, ähm tut und leid" kam es wie aus einem Mund. _Warum musterte sie mich jetzt mit diesem kritischem Blick, am liebsten hätte ich mich auch entschuldigt aber ich hatte keinen Grund dafür_
(Das ist Neela Tyal sie gehört zu der Sorte Miqo´te die nicht nur sehr liebevoll und nett sind sondern auch das Talent dazu haben Leute grundlos Angst zu machen. Sie hat diesen "Ich mach dich fertig" Blick den man normalerweise nur von Löwinnnen kennt die gerade ihre Jungen beschützen. Grundsätzlich verhält sie sich auch wie eine Löwin und die ganzen FG-Mitglieder sind ihre Jungen.)
Dann aber lächelte sie mich an. "Du musst Sarya sein, Akame hat schon von dir erzählt" sagte sie und legte den Arm um meine Schutler. (Kennt ihr das, wenn ihr nicht genau wisst ob ihr Angst oder Freude empfinden sollt? Genauso ein Moment war das hier)
"Warte mal Neela, du kannst sie doch nicht einfach mit ins Haus nehmen, sie gehört doch offiziell noch gar nicht zu dieser Freien Gesellschaft" beschwerte sich der große Typ. Aber die junge Miqo´te ignorierte ihn einfach. Ich staunte als ich erst den Garten mit einem großen Teich und einem kleinen Beet sah und dann den geräumigen Flur des Hauses in das mich Neela hineingebracht hatte. Meine Freundin Akame und der große Typ der sich noch nicht vorgestellt hatte folgten uns.
"Oh wow, das Haus ist ja wundervoll" sagte ich begeistert.
Es war ein Holz verleitendes Zimmer mit einer kleinen Rezeption am Eingang.
Links führte eine Treppe in das obere Stockwerk und rechts eine in den Keller. Es war liebevoll eingerichtet, dazu stand auf jedem Tisch ein Teller mit Schokokeksen.
"Ha, wenigstens einer der meine Arbeit zu schätzen weiß" hörte ich eine eher kindliche Stimme sagen. "Emily, tu jetzt nicht so als würden wir deine Arbeit ignorieren" Neela verdrehte die Augen.
Ich war kurz verwirrt, doch dann schaute ich nach unten, eine vielleicht 85cm große Lalafell stand quasi direkt vor mir. (Emily Argent ist wohl der wandelbarste Lala den ich kenne, ich habe in meinem Leben noch nie!! eine derart modebewusste Person getroffen. Genau wie ich, ist sie eine Gelehrte, aber ihre Feenbegleiterin Selena erinnert mich mehr an eine Bodybuilderin als an eine Fee.
Mich würde wirklich interessieren was sie ihr zu essen gibt, mal ganz abgesehen davon, weiß Emily einfach alles, wie ein Lexikon  auf zwei recht kurzen Beinen.)
"Oh doch, niemand hat gesehen, dass ich diese hübsche Säule dort hinten dekoriert habe" sprach Emily beleidigt und legte die Hönde in die Hüften. Ich betrachtete die Säule und musste ein Lachen unterdrücken. [Stellt euch das mal so vor. Eine fette Steinerne Säule die am Rande eines Holzverkleideten Raumes steht, die mit einem einzigen Weihnachtskranz "geschmückt" ist, wenn man das denn geschmückt  nennen kann.. okay.. ähm geschmückt ist übertrieben.. sagen wir mal.. behangen]
Ich schaute zu Akame sie lächelte mich an, ganz nach dem Motto - Ja die sind immer so- Als ich gerade anfing meinen Beitritt in diese FG zu überdenken meldete sich Mister Schaut-mich-an-ich-bin-so-groß-wie-ein-Baum zu Wort
[Denn scheinbar war er sauer, dass er in dieser FanFiction erst 2 Sätze gesagt hat und in einem davon den Charakter der Autorin beleidigt.. aber das ist reine Spekulation.. ok ok.. weiter im Text].
"Gehen wir jetzt nach oben oder wollen wir hier Wurzeln schlagen?" Daraufhin begaben wir uns in das obere Stockwerk, was mich sehr an einen Konferenzsaal erinnerte. Dort stand ein großer runder Tisch mit vielen Stühlen die fast vollkommen besetzt waren.
"Ah da seid ihr ja, wir haben auf euch gewartet, nehmt doch bitte Platz" sagte ein älterer männlicher Miqo´te. Er schien der Chef dieses verrückten Haufens zu sein. "So wir haben zwei Dinge zu besprechen, erstens haben wir hier Sarya die gerne unserer Freien Gesellschaft beitreten möchte und zweitens haben wir einen Auftragsantrag aus Ishgard bekommen." sprach er und schaute in die Runde. "Würdest du dich kurz vorstellen Sarya! Meinte der FG Leiter und schaute mich auffordernd an. Ich lächelte und stand etwas nervös auf
"Ja klar, Hallo mein Name ist Sarya Weyland und ich würde mich freuen, wenn ich eurer Freien Gesellschaft beitreten dürfte. Ich bin noch nicht sehr lange in Eorzea und bin eine Heilerin und ja ähm.. ich hoffe das ich hier noch einiges lernen kann" erzählte ich und nahm wieder Platz. "Ist es für alle hier in Ordnung wenn Sarya ab heute teil unserer FG ist?" fragte der ältere Miqo´te. Wie eine Schuklasse die ihren Lehrer begrüßte sagten alle Ja. Ich lächelte. Das war auch für mich das erste Mal das ich ein Teil von etwas war. "Aber Draug, was war dasjetzt mit dem Auftrag aus Ishgard?" fragte Akame etwas irritiert. (Draug Idhren ist der Leiter der Freien Gesellschaft, er ist ein wenig wie Gandalf und weis immer einen Rat auf jede Sorte Problem. Außerdem ist er ein sehr begabter Handwerker. Aber was mich am meisten beeindruckt, ist dass er es schafft diesen ganzen Haufen der sich FG schimpft unter Kontrolle zu halten,.) Der Miqo'te schaute in die Runde und seufzte besorgte. "Es scheint wirklich ernst zu sein, es ist kein Primae ... sondern eigentlich eher eine Aufgabe bei der es mich graut euch damit zu beauftragen, da sie sehr gefährlich ist..." fing er an und lehnte sich dann etwas nach vorne. Dabei fuhr er sich mit den Fingern über die Stirn. "Euch ist bestimmt zu Ohren gekommen, dass sich die Lage in Ishgard zugespitzt hat und der Krieg mit den Drachen nicht abreißt. Nach dem Kampf gegen den ehemaligen Papst Thordan ist die Stadt überfordert" fuhr er fort. "Wenn es zum Kampf gegen Nidhogg kommt sollen wir Ishgard unterstützen". "Wie bitte? Wir sollen gegen Nidhogg kämpfen? Aber ..." fing Neela an und ihr Katzenschwanz peitschte nervös hin und her. "Ja, ich weiß was du sagen willst, nur können wir diesen Antrag nicht ablehnen, da der Bund der Morgenröte, dem nunmal jeder von uns angehört, ihn gestellt hat und uns das zur Hilfe verpflichtet" sprach Draug. Plötzlich wurde es so still iin dem eben noch sehr gemütlichenRaum, dass meine Arme von einer leichten Gänsehaut überzogen wurden. "Es heißt wenn unsere Hilfe gebraucht wird, sollen 8 Mitglieder dieser Freien Gesellschaft nach Ishgard reisen" fügte er hinzu. "Das wäre das reinste Selbstmordkommando, Nidhogg ist ein ganz anderes Level als alle Primae gegen die wir bis jetzt gekämpft haben." Die Stimme eines schwarzhaarigen Miqo'te in voller Rüstung klang mehr als schockiert. "Ich weiß, daher möchte ich keinen von euch zwingen daran teilzunehmen. Ich werde hier drüben eine Liste aufhängen, jeder der sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt, kann sich freiwillig hier eintragen" sprach Draug. Was jedoch passierte, wenn sich niemand eintrug, sagte er uns nicht. Damit schien dieses Treffen wortlos beendet worden zu sein.

Nachdem das Treffen beendet war, hatte auch der Tag selbst nur noch wenige Stunden. Die Sonne war fast schon komplett am Horizont verschwunden.  Alleine saß ich vor dem Haus auf einer Bank. Tatsächlich hatte ich von Nidhogg gehört, es war noch nicht lange her, dass ich selbst in Ishgard war. Ich seufzte. "Heey, was sitzt du denn alleine hier draußen rum?" es war eine Au Ra mit dunklem Teint und schneeweißen Haaren. [Wenn diese Haarfarbe natürlich ist, dann fress ich einen Besen!] Ich warf die Haare in den Nacken und sie setzte sich zu mir. Ich sah sie nicht direkt an als ich ruhig sagte "Ich bin nur etwas in Gedanken". "Etwa wegen Nidhogg?" fragte sie, als könnte sie in meinen Augen sehen wie besorgt ich war. Also nickte ich nur. "Wir machen uns alle so unsere Gedanken. Der eine mehr und der andere weniger, aber du kannst mir eins glauben, die Leute dieser Gilde sind ein starkes Team und selbst Nidhogg wird es nicht schaffen dieses Team in die Knie zu zwingen. Das mag sich in deinen Ohren vielleicht etwas arrogant anhören, aber wenn du erstmal eine Weile bei uns bist wirst du wissen was ich damit meine." Bei diesen Worten schaute sie in den Himmel, als würde sie träumen. Ihre Worte hatten mir tatsächlich Mut gemacht. Nun stand sie auf und wollte gerade durch die Haustür gehen, doch dann schaute sie mich nochmal an. "Ich hatte mich garnicht vorgestellt. Ich bin Aedaira Alvquam" sagte sie und verschwand damit ins Haus.

(Aedaira Alvquam gehört zu der Sorte Au Ra die auf den ersten Blick eher unnahbar und einsam wirken. Ob sie das wirklich ist weiß ich nicht, aber wenn man diese Frau als Freundin hat, dann hat man eine Person an seiner Seite die einem immer beisteht, so viel steht fest. Zu dem ist Aedairas Stimme so beruhigend dass ich dafür wäre das sie Kinderbücher vorliest.)

Ich streckte mich herzhaft und erhob mich. Plötzlich merkte ich wie unfassbar müde ich war, dieser Tag hatte mich ganz schön geschafft. Also beschloss ich mein Zimmer zu suchen, was sich als nicht gerade schwer herausstellen sollte. Es war schlicht eingerichtet. Mehr als Bett, Kleiderschrank und ein Tisch mit zwei Stühlen waren darin nicht. Mehr brauchte ich auch nicht. Schließlich bin ich bescheiden. [Naja, etwas Farbe hier, das wäre wirklich nett und vielleicht eine Vase mit ein paar Blumen, neue Tapeten oder eine schöne Tischdecke und ... halt! also wie gesagt ... ich bin bescheiden!] Ich wollte mich gerade umziehen, als es an meiner Zimmertür klopfte und ich Neelas Stimme hörte.
"Sarya, bist du noch wach?".
Ich öffnete die Tür und begeistert strahlte die junge Miqo'te mich an. [Als hätte sie es gerade geschafft einem Esel das Klavierspielen beizubringen]
"Ich hab was für dich!" sagte sie begeistert. [Okay ... jetzt hab ich Angst, wie kann man um diese Uhrzeit so gut gelaunt sein?] "Was, FÜR MICH?!" fragte ich, sichtlich irritiert. Sie nickte und zog ein Plüschtier aus der Tasche. Es war ein Einhorn mit samtig weichem Fell. [OMG, ich liebte sie in diesem Moment!] Ich quietschte laut. "Oh nein, wie süß ist das denn bitte?" fragte ich begeistert und drückte das flauschige Einhorn an meine Brust.
"Das ist ein Kleinhorn und ich dachte das wäre das perfekte Willkommensgeschenk" meinte sie überzeugt. Ich umarmte sie. "Danke!" sagte ich glücklich und sie lachte als ich das weiße Stofftier liebevoll auf mein Bett setzte. [Ich liebe Plüschtiere!] "Freut mich dass es dir gefällt. Ich gehe aber auch gleich wieder, wir sehen uns morgen. Gute Nacht!". Ich schloss die Tür hinter ihr. Sie waren alle so nett zu mir, obwohl das mein erster Tag hier war. Kein Wunder dass Akame immer so gut von ihrer FG gesprochcn hatte. Nun war ich selbst ein Teil davon. Selten war ich so gespannt auf das, was mich noch erwarten würde. Ich legte mich auf mein Bett und schlief auch sofort ein. Der nächste Morgen war auffallend ruhig. Außer mir war niemand im Haus. Ich nutzte die Gelegenheit um nachzusehen ob schon jemand auf der Liste der Freiwilligen stand und tatsächlich stand schon ein Name darauf. "Draug Idhren" stand in krakeligen Buchstaben auf dem Blatt Papier. [Um ehrlich zu sein, etwas anderes hätte ich auch nicht erwartet]